SIP (Session Initiation Protocol)
Was lange währt...
Bereits in den 90er Jahren gab es zahlreiche Versuche, über das Internet zu telefonieren. Diese Versuche scheiterten an schlechter Sprachqualität und unpraktischer Bedienung.
Nach mehr als zehn Jahren Entwicklung sind zwei wichtige Voraussetzungen für funktionierende Internet-Telefonie vorhanden: Breitband-Internet-Anschlüsse sind fast weltweit verfügbar und neue Protokolle erlauben flexible Verbindungen.
Die Revolution kann beginnen!
Mit Hilfe des sogenannten SIP-Protokolls ("Session Initiation Protocol") können alle Internet-Telefone, die dieses Protokoll unterstützen, miteinander telefonieren.
Ähnlich wie in Mobilfunknetzen meldet sich ein SIP-Telefon in einem Netz an. Das Internet-Telefonnetz registriert den Internetanschluss, von dem aus sich ein Telefon angemeldet hat und stellt bei Bedarf Anrufe zu diesem Telefon durch. Die Anmeldung findet völlig automatisch statt.
Das SIP-Protokoll ist dabei so flexibel, dass es bereits jetzt als Protokoll für die nächste Generation von UMTS-Netzen bestimmt wurde.
Pakete statt Leitungen
Anders als bei herkömmlichen Telefonnetzen werden bei SIP-Verbindungen keine teuren "Leitungen geschaltet". Stattdessen werden die Daten paketweise übertragen. Dazu werden die digitalen Sprachdaten als IP-Pakete von einem Telefon zu seinem Gegenüber geschickt. Das funktioniert wie das Übertragen einer Homepage aus dem Internet.
Quelle:
SIP softphone:
http://www.xten.com/index.php?menu=brands&brand=x-lite